Ärzte Zeitung, 11.03.2009
 

Linksfraktion scheitert mit Antrag zu Hilfsmitteln

SCHWERIN (di). Der Landtag in Mecklenburg-Vorpommern hat einen Vorstoß der Linksfraktion für eine bessere Qualität bei Hilfsmitteln abgelehnt. Der von der großen Koalition abgewiesene Antrag sah unter anderem vor, dass sich die Landesregierung auf Bundesebene dafür einsetzen sollte, Qualitätsanforderungen bei Hilfsmitteln einzuhalten.

In der Vergangenheit hatte es nach Mitteilung der Linksfraktion Beschwerden von Versicherten hierzu gegeben. Als Grund vermutet die sozialpolitische Sprecherin Irene Müller die seit zwei Jahren geltenden Ausschreibungsvorschriften für Hilfsmittel. Diese führen dazu, dass Zuschläge nur für die preiswertesten Produkte erfolgen. Nach Erfahrungen von Patienten und Selbsthilfegruppen entsprechen diese oft nicht den Anforderungen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Tausende HPV-Tumoren pro Jahr sind vermeidbar

Viele Krebserkrankungen in Deutschland ließen sich durch einen HPV-Schutz vermeiden, so RKI-Berechnungen. Das Institut rät zum Impfen - das könnte auch bei Jungen sinnvoll sein. mehr »

Mit Kohlenhydrat-Tagen die Insulinresistenz durchbrechen

Typ-2-Diabetiker mit schwerer Insulinresistenz können vom Prinzip einer hundert Jahre alten Haferkur profitieren. Erfahrungsgemäß sprechen 70 Prozent der Betroffenen darauf an. mehr »

Kliniken in Nordrhein sind Vorreiter beim E-Arztbrief

Der Klinikbetreiber Caritas Trägergesellschaft West zählt zu den Vorreitern des elektronischen Arztbriefes über KV-Connect. Viele Niedergelassene sind bereits angeschlossen. mehr »