Ärzte Zeitung, 07.05.2009

Palliativmedizin soll in Approbationsordnung

BERLIN (bee). Palliativmedizin soll nach dem Willen der großen Koalition als Lehr- und Prüfungsfach im Rahmen des Medizinstudiums in die Approbationsordnung für Ärzte aufgenommen werden. Damit soll die Regelversorgung von schwerkranken Menschen verbessert werden.

Außerdem sieht der Entwurf von Union und SPD vor, dass pflegebedürftige Behinderte auch im Krankenhaus von ihren ambulanten Pflegern betreut werden können. Bisher war dies im Krankenhaus ein rechtliches sowie finanzielles Problem. Nach dem Gesetzentwurf soll das Pflegegeld während der Zeit in der Klinik weiter gezahlt werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »

Bei der Gründung eines Ärztezentrums kann es zugehen wie bei "Dallas"

Neid und Missgunst haben schon manche Versuche torpediert, in der Provinz ein Ärztezentrum zu etablieren. Ärzte in Schleswig-Holstein berichten, wie man verhindert, dass Kirchturmdenken siegt. mehr »

Macht Kaffee impotent?

Kaffee werden günstige Effekte auf die Gesundheit nachgesagt. Eine Studie hat untersucht, was das belebende Getränk für Männer – und besonders deren Potenz – bedeutet. mehr »