Ärzte Zeitung, 12.05.2009

Linke erkundigt sich nach Hausarztverträgen

BERLIN (fst). Die Linksfraktion im Bundestag will von der Bundesregierung Auskunft über den Nutzen von Hausarztverträgen. Die Regelung im Paragrafen 73 b SGB führe zu "gefährlichen Blüten", vermutet die Linksfraktion und verweist auf den Hausarztvertrag der AOK Bayern.

Im einzelnen will die Fraktion wissen, ob die Regierung die Einschätzung teilt, die Verträgen könnten Mehrkosten von bis zu vier Milliarden Euro nach sich ziehen. Gefragt wird auch nach Handlungsoptionen der Kassen, "wenn es nur einen möglichen Vertragspartner gibt". Aufschluss wollen die Linken zudem über die Verwaltungskosten für die Ärzte.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Abwarten schlägt Op

Zumindest in den ersten sechs Jahren nach Diagnose haben Männer mit lokalisiertem Prostata-Ca eine bessere Lebensqualität, wenn sie sich nicht unters Messer legen. mehr »

No deal-Brexit? Dieses Szenario lässt NHS-Angestellte schaudern

Je mehr Zeit in ergebnislosen Verhandlungen verrinnt, desto nervöser werden Beschäftigte vor allem im Gesundheitswesen. Ein Brexit ohne Vertrag mit der EU? Im NHS fürchtet man in diesem Fall ein Desaster. mehr »

Der reine Telearzt kommt

Fernbehandlung ohne Erstkontakt in der Praxis? Im Ländle wird dieses Modell jetzt erstmals getestet. Die Kammer dort hat gerade das erste Projekt genehmigt. mehr »