Ärzte Zeitung, 17.06.2009

Generalinspekteur greift Bundeswehr-Ärzte an

BERLIN(bee). Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhan, hat die Ärzte in der Bundeswehr scharf angegriffen. Bei einer Veranstaltung des Bundeswehrverbandes warf er den Soldaten eine "fragwürdige Einstellung zum Dienen" vor.

Aus seinem Ärger über die Ärzte machte der oberste Soldat der Armee keinen Hehl, da sie sich über schlechte Bezahlung und viele Dienste beklagen: "Da sind viele dabei, die wären im zivilen Leben nicht Arzt geworden." Schneiderhan verwies darauf, dass es bei der Bundeswehr keinen Numerus clausus für das Medizinstudium gebe.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (18882)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fehldiagnose lässt "Thrombophilie"-Patientin zittern

Bei einer Frau mit Venenthrombose wurde eine Thrombophilie-Diagnostik vorgenommen. Der Verdacht erhärtete sich und bescherte ihr angstvolle Wochen. mehr »

Schärfe und Säure kurbeln das Immunsystem an

Was wir essen, beeinflusst maßgeblich, wie gut die Immunabwehr im Speichel funktioniert. Das haben Münchener Forscher untersucht. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »