Ärzte Zeitung, 17.06.2009

Generalinspekteur greift Bundeswehr-Ärzte an

BERLIN(bee). Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhan, hat die Ärzte in der Bundeswehr scharf angegriffen. Bei einer Veranstaltung des Bundeswehrverbandes warf er den Soldaten eine "fragwürdige Einstellung zum Dienen" vor.

Aus seinem Ärger über die Ärzte machte der oberste Soldat der Armee keinen Hehl, da sie sich über schlechte Bezahlung und viele Dienste beklagen: "Da sind viele dabei, die wären im zivilen Leben nicht Arzt geworden." Schneiderhan verwies darauf, dass es bei der Bundeswehr keinen Numerus clausus für das Medizinstudium gebe.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (19243)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »