Ärzte Zeitung, 17.06.2009

Generalinspekteur greift Bundeswehr-Ärzte an

BERLIN(bee). Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhan, hat die Ärzte in der Bundeswehr scharf angegriffen. Bei einer Veranstaltung des Bundeswehrverbandes warf er den Soldaten eine "fragwürdige Einstellung zum Dienen" vor.

Aus seinem Ärger über die Ärzte machte der oberste Soldat der Armee keinen Hehl, da sie sich über schlechte Bezahlung und viele Dienste beklagen: "Da sind viele dabei, die wären im zivilen Leben nicht Arzt geworden." Schneiderhan verwies darauf, dass es bei der Bundeswehr keinen Numerus clausus für das Medizinstudium gebe.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (18330)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Aktionsplan soll Gesundheitskompetenz stärken

15:00Gesundheitsinfos sind in vielfältiger Form der Bevölkerung heute zugänglich. Doch mit der richtigen Einordnung und Umsetzung hapert es oft. Das soll sich ändern. mehr »

Hepatitisviren lauern auf Fingernägeln und Nagelscheren

HBV-Infizierte sollten ihre Nagelscheren nicht mit anderen teilen – offenbar besteht ein Infektionsrisiko. Auch bei Zahnbürsten und Rasierapparaten gilt Vorsicht. mehr »

Infarktgefahr durch schnellen Anstieg von Stickoxiden

Hohe Stickoxidkonzentrationen in der Umgebungsluft können unter anderem das Herzinfarktrisiko erhöhen. Aber auch ein schneller NO-Anstieg scheint gefährlich zu sein. mehr »