Ärzte Zeitung, 23.02.2010

Freie Ärzteschaft will bei vielen KV-Wahlen antreten

KÖLN (iss). Die Freie Ärzteschaft will in diesem Jahr in großem Umfang bei den Wahlen zu den Kassenärztlichen Vereinigungen mitmischen. Das kündigte Verbandspräsident Martin Grauduszus an. "Wir treten an, um als parlamentarische Opposition innerhalb der Vertreterversammlungen die Möglichkeit zu haben, Verkrustungen im System aufzubrechen und die dringend notwendige Staatsferne der KVen herbeizuführen", sagte Grauduszus.

Die Freie Ärzteschaft werde in "möglichst vielen Bezirken" kandidieren. Gleichzeitig werde der Verband weiterhin als außerparlamentarische Opposition agieren und sich für die Einführung des direkten Vertragsverhältnisses zwischen Arzt und Patient sowie die Etablierung der Kostenerstattung einsetzen.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17868)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Borderline und Psychosen "heilen" mit Antiepileptika

Manche psychisch Kranken brauchen keine Neuroleptika, sondern Antikonvulsiva. Tauchen im EEG bestimmte Muster auf, ist das ein Hinweis auf eine paraepileptische Psychose. mehr »

Epilepsierisiko nach Sepsis erhöht

Überleben Patienten eine Sepsis, ist die Gefahr epileptischer Anfälle in den folgenden Jahren vier- bis fünffach erhöht. mehr »

PKV muss für unverheiratete Paare zahlen

Nach Überzeugung des Oberlandesgerichts (OLG) Karlsruhe ist die Beschränkung der Kostenerstattung für eine künstliche Befruchtung auf Ehepaare in der PKV unzulässig. mehr »