Ärzte Zeitung, 09.06.2010

vdek wehrt Gerüchte um DAK-Pleite ab

BERLIN (sun). Der Verband der Ersatzkassen (vdek) hat Spekulationen über die Finanzlage der DAK zurückgewiesen. Der Aufbau eines Frühwarnsystems habe nichts mit der Finanzlage einzelner Krankenkassen zu tun, sagte vdek-Chef Thomas Ballast. Die schlechte Finanzsituation in der gesetzlichen Krankenversicherung treffe alle Kassen, die einen früher, die anderen später.

Die Zeitung "Finanzial Times Deutschland" hatte zuvor berichtet, die finanzielle Lage der DAK sei "sehr bedrohlich". Andere Kassen seien in Sorge "vor der Insolvenz der drittgrößten deutschen Kasse". Daher erarbeitete sie ein Frühwarnsystem. DAK-Chef Herbert Rebscher sagte im Gespräch mit "Ärzte Zeitung": "Wir haben im ersten Quartal einen Überschuss von 30 Millionen Euro erwirtschaftet."

Lesen Sie dazu auch:
DAK-Chef: "Ja, wir sprechen auch mit anderen Kassen"

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »