Ärzte Zeitung, 06.07.2010

Kritik an Zahnärzten beim Umgang mit HIV

DÜSSELDORF (iss). Die Deutsche Aids-Stiftung kritisiert den Umgang mancher Zahnmediziner mit Patienten mit HIV/Aids. "Zahnärzte sind unserer Einschätzung nach die am schlechtesten über HIV und Aids informierte Berufsgruppe im medizinischen Bereich", sagte Ulrich Heide, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung.

Immer wieder komme es vor, dass sich Zahnärzte weigerten, HIV-Infizierte zu behandeln. Zum Teil drängten sie die Patienten auch dazu, die Versorgung wegen des höheren Aufwands auf Privatrechnung vornehmen zu lassen. Obwohl sie sich das nicht leisten könne, akzeptierten viele.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wie das Ebola-Virus das Immunsystem austrickst

Das Ebola-Virus hat einen molekularen Trick entwickelt, mit dem es das Immunsystem ablenkt. Ganz hilflos ist das Immunsystem allerdings nicht – dank einer Gegenmaßnahme. mehr »

Medizin unterm Hakenkreuz

Die zweite Staffel der erfolgreichen Klinikserie erzählt die letzten Jahre des Zweiten Weltkriegs an Deutschlands berühmtester Klinik – und die Abgründe der Medizin in der Nazizeit. mehr »

Erhitztes, rauchfreies Tokio?

Olympia 2020 in Tokio steht unter einem schlechten Stern: Die Hitzewelle 2018 rückt die Gesundheitsgefährdung für Athleten wie Zuschauer in den Fokus. Die Megalopole soll zudem zum rauchfreien Gastgeber werden. mehr »