Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie bei unserer Online-Umfrage mit!

Ärzte Zeitung, 31.01.2011

Hoppe: Beauftragte für Organspende in jedes Krankenhaus

BERLIN (sun). Die Bundesärztekammer (BÄK) hat die Vorschläge von CDU und SPD zur Steigerung der Organspendebereitschaft als "nicht ausreichend" kritisiert.

SPD und CDU hatten vorgeschlagen, dass künftig Führerscheine und Personalausweise künftig über die Organspendebereitschaft der Bürger Auskunft geben sollen. Das könne "das Problem des Mangels an Spenderorganen verringern, aber nicht lösen", sagte BÄK-Chef Jörg-Dietrich Hoppe der "Passauer Neuen Presse" am Montag.

Hoppe empfahl, einen Organspende-Beauftragten in jedem Krankenhaus einzusetzen. Dieser solle bei Angehörigen Verstorbener für Organspenden werben.

Zunächst müsse aber das bestehende Misstrauen überwunden werden, um eine höhere Bereitschaft für Organspenden der Bevölkerung zu schaffen.

 "Leider ist die Angst weit verbreitet, dass im Fall der Fälle eher an die Entnahme der Organe gedacht wird als daran, alles zur Genesung zu tun", so Hoppe. Dabei stehe für Ärzte die Gesundheit des Patienten absolut im Vordergrund.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Es kommt darauf an, wo das Fett sitzt

Adipositas macht krank – diese Aussage ist Tübinger Diabetes-Forschern zu einfach. Ihren Studien zufolge könnten bestimmte Parameter genauere Hinweise auf das Erkrankungsrisiko liefern. mehr »

Mobiles Impfprojekt für Schüler am Start

Bundesgesundheitsministerium und Charité nehmen gravierende Impflücken von Berliner Schülern ins Visier: Ärzteteams sollen im Präventionsbus auf Schulhöfen der Hauptstadt fürs Impfen trommeln. mehr »

NHS-Patienten - ab in die Op-Warteschlange

Versprechen – gebrochen: Die Zahl der Patienten in Großbritannien, die auf eine Operation warten, steigt. Die Regierung hatte angekündigt, die Fristen zu verkürzen – es fehlt an Personal. mehr »