Ärzte Zeitung, 07.02.2011

Neuer Notdienst in Westfalen-Lippe lässt Drähte glühen

KÖLN (iss). Der große Informationsbedarf der Bevölkerung rund um die neue Notfalldienst-Organisation in der KV Westfalen-Lippe (KVWL) hat am Wochenende die Arztnotrufzentrale überfordert.

Die 120 Telefonleitungen der Zentrale in Duisburg - die bereits seit mehr als drei Jahren für den Notfalldienst in Nordrhein zuständig ist - reichten nicht immer aus, um die Flut der Anrufe zu bewältigen. Dadurch kam es bei der Organisation der notwendigen Hausbesuche zu Wartezeiten.

Jetzt werden die Telefonkapazitäten aufgestockt. Bei den 67 Notfallpraxen haben die ersten Dienste nach Angaben der KVWL problemlos geklappt.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (19262)
Organisationen
KV Westfalen-Lippe (827)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Sepsis – "häufigste vermeidbare Todesursache im Land"

Alle sechs bis sieben Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an einer Sepsis. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar. Ärzte, Patientenschützer und Politiker fordern jetzt: Die Blutvergiftung muss als Notfall akzeptiert werden. mehr »

"Hacker kommen wie durch eine offene Tür in Arzt-Systeme"

Nehmen niedergelassene Ärzte Gefahren durch Cyber-Angriffe ernst genug? Sie selbst glauben das mehrheitlich. Ein Sicherheitsexperte gießt Wasser in den Wein. mehr »