Ärzte Zeitung, 29.04.2011

U11 und J2 sind jetzt Teil des AOK-Hausarztvertrags

STUTTGART (eb). Seit April sind die Vorsorgeuntersuchungen U11 und J2 Bestandteil des AOK-Hausarztvertrags in Baden-Württemberg, teilen die Vertragspartner mit. Diese Vorsorgen werden in der Regel nicht von den gesetzlichen Kassen übernommen.

Hausärzte, die eingeschrieben sind, erhalten beide Leistungen mit der kontaktabhängigen Pauschale P2 vergütet. Beide Vorsorgen können die Pauschale in Höhe von 40 Euro auslösen.

AOK-Vorstandsvize Dr. Christopher Hermann bezeichnete die beiden Untersuchungen als weiteren "Baustein zur qualitativen Verbesserung der HZV-Versorgung gegenüber der Regelversorgung.

Hausärzteverbands-Chef Dr. Berthold Dietsche, sieht durch diesen Schritt "die familienmedizinische Kompetenz der teilnehmenden Ärzte gestärkt".

Medi-Chef Dr. Werner Baumgärtner verwies darauf, dass teilnehmende Kinderärzte von einem um 30 Prozent höheren Fallwert als in der Regelversorgung berichteten.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »