Ärzte Zeitung, 03.10.2011

MVZ zeitweilig auch nicht-interdisziplinär

BERLIN (HL). Ein medizinisches Versorgungszentrum kann für einen Zeitraum von sechs Monaten auch nicht fachgruppenübergreifend betrieben werden.

An sich ist die Interdisziplinarität eine Gründungsvoraussetzung für ein MVZ, die prinzipiell auch für den Fortbestand notwendig ist. Scheidet jedoch ein Arzt einer bestimmten Fachrichtung aus und lässt sich dafür nicht ad hoc ein Nachfolger finden, so wäre das MVZ als solches in Gefahr.

Dazu wollen die Koalitionsfraktionen in einem Ergänzungsantrag zum GKV-Versorgungsstrukturgesetz Abhilfe schaffen. Für einen Zeitraum von sechs Monaten soll das MVZ dann auch durch Ärzte aus nur einer Fachgruppe betrieben werden können.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (19243)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »