Ärzte Zeitung, 16.10.2011

TK baut Netzwerk für psychisch Kranke in Offenbach auf

OFFENBACH (bee). Die Offenbacher Stiftung Lebensräume und die Techniker Krankenkasse (TK) sind Partner im TK-Programm "NetzWerk psychische Gesundheit". Dieses Netzwerk, dass die Kasse für ihre Versicherten bundesweit mit örtlichen Trägern seit 2010 aufbaut, soll eine vernetzte ambulante Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen organisieren.

Ziel des Angebotes ist es, dass Patienten weiterhin in ihrem familiären und sozialen Umfeld leben können. Für Krisenfälle gibt es ambulante Betreuungsmöglichkeiten.

Ein Fallmanger steht im Mittelpunkt des Konzeptes, soll Hausbesuche machen und engste Bezugsperson für den Patienten sein, sowie alle Leistungen koordinieren.

Mit sogenannten "Krisenpensionen" werden Rückzugsräume geschaffen. "In diesen Wohngemeinschaften steht ihnen 24 Stunden rund um die Uhr professionelle Hilfe zur Verfügung", sagte Dr. Barbara Voß, Leiterin der TK in Hessen.

"Mit den Möglichkeiten der integrierten Versorgung im Netzwerk psychische Versorgung kann es jetzt viel besser gelingen, die Therapie und Betreuung zu koordinieren", erklärte Klaus-Dieter Liedke, Vorsitzender der Stiftung Lebensräume in Offenbach.

Bundesweit betreut die TK seit Januar 2010 rund 1850 Versicherte im "NetzWerk psychische Gesundheit".

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Auf Frühstück zu verzichten erhöht Diabetes-Gefahr

Wer das Frühststücken auslässt, erhöht damit womöglich das Risiko, an Diabetes zu erkranken. Eine Metaanalyse mit fast 100.000 Teilnehmern zeigt: Die Gefahr wächst mit den Tagen. mehr »

Grünes Licht für die MWBO-Novelle

Weniger Richtzeiten und kompetenzbasiertes Lernen: Der Vorstand der Bundesärztekammer hat die Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung beschlossen. mehr »

Verdacht auf Kindesmisshandlung? Das sollten Ärzte dann tun

Haben Ärzte den Verdacht, dass ein Kind vernachlässigt, misshandelt oder gar missbraucht wird, sollten sie umgehend tätig werden. Wie sie vorgehen sollten, erläutert Oliver Berthold, Leiter der Kinderschutzambulanz in Berlin. mehr »