Ärzte Zeitung, 15.11.2011

Baden-Württemberg investiert in Klinikbau

STUTTGART (fst). Die baden-württembergische Gesundheitsministerin Katrin Altpeter (SPD) hat eine langfristige Stärkung des Krankenhausbauprogramms angekündigt.

Die zusätzlichen 50 Millionen Euro, die das Land 2011 zur Verfügung stelle, "waren keine Eintagsfliege", sagte Altpeter bei der Landeskrankenhauskonferenz am Dienstag.

Es gehe darum, den über viele Jahre aufgelaufenen Stau bei Investitionen abzubauen. Die Landesregierung bekenne sich zur dualen Krankenhausfinanzierung, so die Ministerin. Unterstützung signalisierte sie auch bei der Finanzierung der Betriebskosten der Krankenhäuser.

Krankenhausvergütung könnte um knapp zwei Prozent steigen

Diese werden von den Kassen getragen und dürfen 2012 höchstens um 1,48 Prozent steigen. Altpeter monierte, dass der Bundesgesetzgeber eine Streichung um 0,5 Prozentpunkte beschlossen habe.

Nach der derzeitigen Einnahmesituation der Krankenkassen könne die Krankenhausvergütung um 1,98 Prozent steigen.

Die Ministerin kündigte an, das Land werde Änderungsanträge im Bundesrat unterstützen, um diese "willkürliche Kürzung" wieder rückgängig zu machen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wie kommen Ärzte an benötigte Grippe-Vakzinen?

Gesundheitsminister Spahn hat die rechtliche Grundlage gelegt, Grippe-Impfstoffe unter Ärzten auszutauschen. Aber wie geht das vonstatten? Darüber scheint Unklarheit zu herrschen. mehr »

Mit Pflege-Ko-Pilot Gewalt vermeiden

Etwa 1,5 Millionen Menschen werden zu Hause ohne Hilfe von Profis gepflegt. Überforderung, Vernachlässigung und nicht selten auch Gewalt sind die Folgen. Jetzt wird über Hilfe für die Helfer nachgedacht. mehr »

Mehr Handhygiene in Kita – weniger Atemwegsinfekte

Handhygieneprogramme in Kitas, bei denen Desinfektionsmittel eingesetzt werden, tragen offenbar dazu bei, Atemwegsinfekte bei unter Dreijährigen deutlich zu verringern. mehr »