Ärzte Zeitung, 12.01.2012

Linke wirft Montgomery "Lobbyismus" vor

BERLIN (jvb). Die Bundestagsfraktion der Linken hat die Position von Bundesärztekammer-Chef Dr. Frank Ulrich Montgomery zur Finanzierung des Gesundheitswesens als unsolidarisch und ungerecht kritisiert.

Montgomery hatte bemängelt, der Gesundheitsfonds hänge weiter zu stark von konjunkturellen Entwicklungen ab. Auch wertete er den Einstieg in die Prämienfinanzierung als zu "zaghaft".

Montgomery gehe es lediglich darum, "mehr Geld im System" zu haben, "also auch für die Ärzte", sagte der Linksabgeordnete Harald Weinberg. Die Politik dürfe sich aber nicht von "Lobbyisten" treiben lassen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »