Ärzte Zeitung, 23.01.2012

ÖGD: 150 Stellen für Fachärzte unbesetzt

BERLIN (jvb). Dem Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) gehen die Ärzte aus, fürchtet der stellvertretende Vorsitzende des Hartmannbundes Klaus Rinkel.

Bundesweit seien derzeit 150 Planstellen offen, vor allem in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, in der Psychiatrie und Radiologie. Infol gedessen könne der ÖGD teilweise seine Aufgaben nicht mehr bewältigen, sagt Rinkel.

Als Hauptursache nennt er die schlechtere Bezahlung im ÖGD. An Kliniken verdienten Ärzte mit vergleichbaren Stellen bis zu 1500 Euro mehr. Ebenso mangele es im ÖGD an beruflichen Perspektiven für Ärzte.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17893)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »