Ärzte Zeitung, 29.05.2012

VV der KVNo will mehr Honorar für Zusatzleistungen

DÜSSELDORF (iss). Zusatzleistungen aus Sonderverträgen der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNo) und der Krankenkassen sollten künftig deutlich besser vergütet werden. Dafür macht sich die KVNo-Vertreterversammlung stark.

Sie fordert den KVNo-Vorstand in einem mit großer Mehrheit verabschiedeten Antrag dazu auf, für Leistungen außerhalb des GKV-Katalogs ein Honorar zu verhandeln, das sich am 2,3-fachen Steigerungssatz der GOÄ orientiert.

Im Sondervertrag zur Hautkrebsvorsorge mit der Techniker Krankenkasse werde die Auflichtmikroskopie mit 4,00 Euro bewertet, sagte der Vizepräsident der Freien Ärzteschaft, Wieland Dietrich.

Die Vergütung nach GOÄ beträgt dagegen beim 2,3-fachen Regelsteigerungssatz 21,46 Euro. Die 4 Euro würden in keiner Weise dem Aufwand gerecht und seien betriebswirtschaftlich nicht zufriedenstellend, heißt es in dem Antrag, den Dietrich gemeinsam mit Kollegen eingebracht hatte.

"Wir müssen in Selektivverträgen stärker auf eine adäquate Honorierung achten", forderte er.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Appell zur rationalen Antibiotika-Gabe

Anlässlich des 11. Europäischen Antibiotika-Tages rufen KBV und vdek zum rationalen Einsatz von Antibiotika bei Erkältungen und Grippe auf. mehr »