Ärzte Zeitung, 24.10.2012

Mehr Mitsprache

Gesundheitsdialog für Bürgern geplant

STUTTGART (fst). Mit einem "Gesundheitsdialog" will das baden-württembergische Sozialministerium Gesundheitspolitik für Bürger verständlicher machen.

Bürger würden das komplizierte Geflecht und die Zuständigkeiten oft nicht durchschauen, begründet Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) das Vorgehen. Den Auftakt bildete vergangene Woche eine Diskussion mit 60 Bürgern in Stuttgart.

Die Landesregierung strebe eine "bürgerorientierte Weiterentwicklung der Gesundheitspolitik" in Baden-Württemberg an, hieß es. Daher solle auch der Gesundheitsdialog "keine Eintagsfliege" sein.

Die Ergebnisse dieser Veranstaltungen sollen "einfließen" in Entscheidungen über die Ausgestaltung der medizinisch-pflegerischen Versorgung. Allerdings ersetzten die Dialogveranstaltungen nicht die Entscheidungen von Parlament und anderen Institutionen, stellte Altpeter klar.

Die Landesgesundheitskonferenz soll zunächst ein Gesundheitsleitbild Baden-Württemberg formulieren, das dann als Grundlage für die Dialogprozesse vor Ort dienen soll, hieß es.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Warum bei Dicken das Hirn hungert

Das Gehirn von schlanken und fettleibigen Personen reagiert unterschiedlich auf Energiezufuhr, so eine Studie. Und: Es gibt dabei eine Parallele zwischen Übergewicht und Depression. mehr »

Ärzte kritisieren AfD-Anfrage im Bundestag

Ärzte beschuldigen die Fraktion "Alternative für Deutschland" (AfD), mit zwei gesundheitsbezogenen parlamentarischen Anfragen gezielt Stimmung gegen Migranten zu machen. mehr »

"Je härter der Knoten, desto höher die Krebs-Wahrscheinlichkeit"

Schilddrüsenknoten werden immer häufiger diagnostiziert. Warum das so ist, welche Untersuchungen zur Abklärung nötig sind und welche Methode immer bedeutender wird, erläutert der Endokrinologe Prof. Matthias Schott. mehr »