Ärzte Zeitung, 17.05.2013

Rechtsextremismus

Berliner Senator feuert Staatssekretär

BERLIN. Der Berliner Gesundheitssenator Mario Czaja hat seinem Staatssekretär und Amtschef Michael Büge (beide CDU) gekündigt. Er zieht damit die Konsequenzen aus der Debatte um Büges Mitgliedschaft in der als rechtsextrem kritisierten Burschenschaft Gothia.

"Die Diskussion um die Mitgliedschaft hat die Arbeit an Sachthemen in den vergangenen Monaten deutlich erschwert. Die vor uns liegenden Herausforderungen im Gesundheits- und Sozialbereich erfordern jedoch unsere volle Aufmerksamkeit", begründete Czaja die Entlassung.

Büge stand wegen seiner Zugehörigkeit zur Gothia seit Ende 2012 in der Kritik. Er sollte sich zwischen seinem Amt und der Burschenschaft entscheiden.

Dem Senator zufolge habe er sich zum Wochenbeginn für die Burschenschaft ausgesprochen. (ami)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

"Telemedizin ist für uns Landärzte die Zukunft"

Geringes Honorar, hoher Aufwand und auf bestimmte Diagnosen begrenzt – trotzdem setzen einige Ärzte auf die Videosprechstunde. Und das aus vielerlei Gründen. mehr »

Kein Darmkrebs-Screening ab 45 Jahren

Der GBA lehnt die Senkung der Altersgrenzen beim Darmkrebs-Screening ab. Dagegen soll das organisierte Einladungsverfahren zur Früherkennung ab Juli 2019 starten. mehr »

Was 100-Jährige von anderen unterscheidet

100-Jährige sind oft weniger krank als die Jüngeren. Worauf es ankommt, haben Forscher anhand von Daten von AOK-Versicherten herausgefunden. mehr »