Ärzte Zeitung, 13.12.2013

Baden-Württemberg

Medi: Urologen sind bereit für Facharztvertrag

STUTTGART. Niedergelassene Urologen stehen in Baden-Württemberg Gewehr bei Fuß: Die Fachgruppe zeigt das größte Interesse für einen Facharztvertrag.

Das hat eine Umfrage des Medi-Verbunds ergeben. Medi hatte im Oktober die Befragung mit dem Ziel gestartet, um herauszufinden, bei welchen Fachgruppen die größte Unterstützung für einen Vertrag nach Paragraf 73c SGB V existiert.

Potenzielle Vertragspartner sind AOK Baden-Württemberg und Bosch BKK, die bereits Verträge für vier Fachgruppen mit Ärzteverbänden vereinbart haben.

63,2 Prozent der Urologen signalisierten Interesse an einem Versorgungsvertrag jenseits des KV-Systems. Bei HNO-Ärzten lag die Zustimmung bei 48,9 Prozent, bei Gynäkologen bei 40,4 Prozent.

332 Urologen, 472 HNO-Ärzte und 1380 Gynäkologen haben sich an der Mandatierungsaktion beteiligt. Dabei gaben sie ihr Einverständnis, dass Medi zusammen mit Berufsverbänden einen Vertrag verhandelt, abschließt und umsetzt.

Eine hohe Zahl an Mandatierungen in der jeweiligen Fachgruppe helfe Medi bei den Verhandlungen mit den Krankenkassen, erklärte Medi-Chef Dr. Werner Baumgärtner. (fst)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »