Ärzte Zeitung, 12.02.2015

Prozess um Ruhegehalt

KBV verliert in erster Instanz

BERLIN. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) ist im Rechtsstreit mit ihrem ehemaligen Angestellten Dr. Rainer Hess unterlegen.

Das Arbeitsgericht Köln hat die Klage auf Rückzahlung eines Ruhegehalts von 97.480,50 Euro an Hess‘ geschiedene Ehefrau Elisabeth Hess abgewiesen.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die KBV könne Berufung beim Landesarbeitsgericht Köln einlegen, bestätigte eine Sprecherin des Arbeitsgerichts Köln am Mittwoch der "Ärzte Zeitung".

Die KBV wollte den Spruch nicht kommentieren. "Wir prüfen das Urteil", hieß es lediglich.

Das Kölner Gericht hatte zu klären, ob Hess in den Jahren 2008 bis 2012, als er unparteiischer Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses war, Anspruch auf Pensionszahlungen an seine Ex-Frau hatte.

Nach Auffassung der Kölner Kammer hätte die KBV nicht zahlen müssen. Die ausführliche Urteilsbegründung soll binnen sechs Wochen vorliegen. (af)

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (19008)
Recht (12660)
Organisationen
KBV (7062)
Personen
Rainer Hess (384)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »