Ärzte Zeitung online, 02.10.2015

Freie Ärzte

Bundesregierung gefährdet medizinische Versorgung

Die Freie Ärzteschaft wettert gehörig gegen die Bundesregierung. Sie warnt: Die gesundheitspolitischen Beschlüsse gefährden die ambulante medizinische Versorgung.

ESSEN. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) hat die Bundesregierung aufgefordert, das Versorgungsstärkungsgesetz auszusetzen und die geplante Klinikreform zu stoppen.

"Andernfalls ist mit einer massiven weiteren Verschlechterung der medizinischen Behandlung der Bevölkerung zu rechnen", sagt FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich laut einer Mitteilung.

Kritik übt die Freie Ärzteschaft an der Praxisaufkaufregelung, der derzeitigen Bedarfsplanung und die Budgetierung, "die ohnehin seit Jahren die Versorgung verschlechtere", sowie den Termineservicestellen.

"Sie entziehen den Praxisärzten Mittel zur Patientenbehandlung, wenn die unrealistischen und bürokratiebedingt teuren Terminplanungen scheitern, weil zu wenige Ärzte da sind", führt Dietrich aus . (ths)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wer viel Wasser trinkt, beugt Harnwegsinfekten vor

Den Ratschlag, viel zu trinken, sollten sich Frauen nicht nur während eines Harnwegsinfektes zu Herzen nehmen. Auch wer danach reichlich Wasser trinkt, profitiert davon. mehr »

In der Praxis oftmals auch knifflige Fälle

Die Regeln, wie und wann ein Arzt einen Patienten krankschreiben darf, sind in der Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie festgehalten. In der Praxis gibt es jedoch viele knifflige Fälle. mehr »

Handlungsbedarf bei Chronikerpauschale!

Die Chronikerzuschläge für Hausärzte bleiben eine der dringendsten Hausaufgaben für die Selbstverwaltung. Es wird Zeit, die alten bürokratischen Zöpfe abzuschneiden, meint unser Abrechnungsexperte. mehr »