Ärzte Zeitung online, 29.12.2015

Bundesweite Arztsuche

KBV bietet aktualisierte App-Version an

Die Gesundheits-App der KBV liefert Informationen zu 165.000 in Deutschland ambulant tätigen Vertragsärzten und -psychotherapeuten.

BERLIN. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat die neue Version ihrer BundesArztsuche-App veröffentlicht. "Wir haben eine der beliebtesten Gesundheits-Apps, die bereits mehrere hunderttausend Mal heruntergeladen worden ist, noch weiter verbessert", erklärte KBV-Chef Dr. Andreas Gassen.

Die Smartphone-Applikation bietet detaillierte Informationen zu den rund 165.000 in Praxen ambulant tätigen Vertragsärzten und -psychotherapeuten.

Nicht nur Patienten profitieren einer Mitteilung der KBV zufolge von den umfangreichen Suchfunktionen und der übersichtlichen Ergebnisdarstellung in Listen- oder Kartenform. Auch Ärzte selbst könnten die App zur Kollegensuche nutzen.

Die Trefferliste zeigt jeweils den Namen des Arztes oder Psychotherapeuten, die Kontaktdaten der Praxis sowie Fachgebiete und Zusatzbezeichnungen an. Alle Informationen stammen aus dem Bundesarztregister.

Suche lässt sich einschränken

Neben einem aktualisierten Design wartet die App nach KBV-Angaben mit neuen Funktionen auf. Bislang standen Suchkriterien wie Standort oder Arztgruppe zur Verfügung, nun lassen sich die Ergebnisse gleich durch mehrere Parameter einschränken.

In der Kompaktsuche können Nutzer dazu beispielsweise nach Zusatzbezeichnungen oder Fremdsprachenkenntnissen filtern. Sie haben außerdem die Möglichkeit, ausgewählte Praxen als Favoriten zu speichern und sich Terminerinnerungen einzurichten.

Neu ist auch der Vorsorgebereich, in dem die KBV über ihre Präventionsprogramme informiert. Ergänzt wird das Angebot durch die Patienten-Nachrichten, die regelmäßig relevante Themen kurz und knapp aufbereiten.

Die BundesArztsuche habe sich seit ihrer Einführung 2011 zu einer der beliebtesten Gesundheits-Apps etabliert, so die KBV. Die aktualisierte Version kann ab sofort kostenlos im App Store oder bei Google Play heruntergeladen werden. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Sport nach Infarkt kann Leben retten

Wer nach einem Herzinfarkt sportlich aktiv wird oder bleibt, sorgt dafür, dass seine Überlebenschance sich deutlich erhöht, so eine Studie frisch von der EuroPrevent 2018. mehr »

Diese Keime machen Kliniken zu schaffen

Krankenhauspatienten haben einer Umfrage zufolge die größte Sorge, mit einem multiresistenten Keim infiziert zu werden. Häufig eine mediale Dramatisierung, findet ein Hygieneexperte. Einige Erreger bereiten Medizinern aber Kopfzerbrechen. mehr »

Cannabis – das heiße Eisen in der Praxis

Cannabis auf Kassenkosten, da herrscht auch nach einem Jahr noch keine Routine in deutschen Arztpraxen: Verunsicherte Politiker, gespaltene Ärzteschaft und klagende Patienten. Ein Überblick über den Status Quo. mehr »