Ärzte Zeitung, 05.04.2016

Sachsen-Anhalt

Kammerwahl mit hoher Beteiligung

MAGDEBURG. Sachsen-Anhalts Ärzte haben ihre neue Kammerversammlung gewählt. 26 der 37 Ärzte im neu gewählten Gremium kommen aus der ambulanten Versorgung.

Zu ihnen gehört auch Kammerpräsidentin Dr. Simone Heinemann-Meerz, niedergelassene Kardiologin, die mit 731 Stimmen das mit Abstand beste Ergebnis einfahren konnte. Der derzeitige Vizepräsident, Dr. Lutz Lindemann-Sperfeld, schaffte dagegen den Sprung in die neue Kammerversammlung nicht.

Insgesamt hatten sich 6194 Ärzte (51,85 Prozent) im März an der Briefwahl beteiligt. Damit liegt Sachsen-Anhalt deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

"Ich freue mich, dass die Kollegen erneut und gegen den Trend die Möglichkeit zur Kammerwahl genutzt haben. Eine hohe Wahlbeteiligung stärkt die Legitimation der Ärztekammer, die Belange der Ärzte im Land zu vertreten", sagte Heinemann-Meerz, die vor fünf Jahren zum ersten Mal zur Kammerpräsidentin gewählt worden war.

In ihrer Amtszeit hat sie eine auf zwei Wahlperioden begrenzte Amtszeit für Kammerpräsidenten in Sachsen-Anhalt durchgesetzt.Am 18. Juni wird die neue Kammerversammlung ihren neunköpfigen Vorstand wählen. (zie)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Ein Gelähmter kann wieder gehen

Ein querschnittsgelähmter Mann kann wieder einige Schritte gehen - dank der elektrischen Rückenmark-Stimulation. Von Heilung wollen die Ärzte aber nicht sprechen. mehr »

OTC-Gebrauch verfälscht Laborwerte

Die meisten Patienten nehmen gelegentlich freiverkäufliche Arzneimittel ein. Nur wenige legen das gegenüber ihrem Arzt offen. Das hat Folgen, etwa für die Interpretation von Laborergebnissen. mehr »