Ärzte Zeitung, 18.05.2016

Umfrage

Veränderungen in der KV Berlin gefordert

BERLIN. Berliner Vertragsärzte sehen Reformbedarf bei ihrer KV. Das zeigt eine Umfrage des NAV-Virchow-Bundes Berlin. So erkennen 70 Prozent der Teilnehmer die Notwendigkeit für "grundlegende Veränderungen", 83 Prozent äußern sich unzufrieden mit der Arbeit des Vorstands. "Unser Schluss ist, dass der Vorstand bei der kommenden Wahl abgelöst werden muss", sagte Mathias Coordt, Vorsitzender des NAV-Virchow-Bundes Berlin/Brandenburg, bei der Vorstellung der Befragung in Berlin.

Für die Umfrage wurden 6368 Fragebögen an niedergelassene Ärzte in der Hauptstadt verschickt, 786 davon kamen ausgefüllt zurück. Der Verband leitet aus dem Ergebnis die Notwendigkeit ab, die Kontrolle des Vorstands durch die Vertreterversammlung (VV) zu stärken. 87 Prozent sehen diese nicht ausreichend gewährleistet. Coordt ist VV-Mitglied. Hintergrund der Umfrage sind Konflikte in der KV Berlin, darunter der Streit über Übergangszahlungen an den Vorstand 2011. (tau)

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (19587)
Berlin (1222)
Organisationen
KV Berlin (825)
Personen
Mathias Coordt (27)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wie Seelenklempner Stress bewältigen

Einen Sonntagsblues kennen sie nicht, denn montags ist Chorprobe: In Berlin singen Psychiater, Psychologen und Neurologen seit Jahren gemeinsam in einem außergewöhnlichen Chor. mehr »

Anti-Aging klappt – mit dem richtigen Sport

Wer sein Leben mit Hilfe von Sport verlängern will, sollte auf Sport setzen – und dabei vor allem auf eine Trainingsform, wie eine saarländische Studie jetzt nahelegt. mehr »

Cannabis ist weiter meistkonsumierte Droge

Sowohl bei Jugendlichen als auch bei Erwachsenen nimmt Cannabis unter den illegalen Drogen weiterhin die prominenteste Rolle ein. Das geht aus dem DBDD-Jahresbericht hervor. mehr »