Innovationsfonds

Hamburger Projekt buhlt um Fördermittel

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HAMBURG. Ein in Hamburg geplantes Projekt zur medizinischen Versorgung älterer Menschen in Quartieren geht in das Rennen um Fördermittel aus dem Innovationsfonds.

Die Landeskonferenz Versorgung in Hamburg hat sich einstimmig für diesen Schritt ausgesprochen, weil das Modell "NetzWerk LebenPlus" "koordinierte Versorgung mit telemedizinischen Angeboten in der Betreuung und Therapie verknüpft", wie Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) sagte.

Ziel des Projekts ist es, den Menschen ein selbstbestimmtes Leben möglichst lange in der eigenen Wohnung zu ermöglichen und die Pflegebedürftigkeit zu verlagern. Dafür werden digitale Angebote wie Videotelefonie mit Angehörigen, Ärzten und einer koordinierenden Stelle genutzt.

Auch ein digitaler Medikationsplan und Online-Coachings werden eingesetzt. Die koordinierende Stelle ist im Klinikträger Albertinen angesiedelt.

Ausgangspunkt für deren Arbeit ist ein ärztliches Assessment, das gesundheitliche Risiken und Ressourcen jedes Teilnehmers aufzeigt. Anschließend wird ein individueller Unterstützungsplan entwickelt. Die behandelnden Hausärzte und Hilfen im Umfeld sollen einbezogen und verknüpft werden.

Das auf drei Jahre angelegte Projekt im Bezirk Eimsbüttel soll auf seine gesundheitswissenschaftlichen und ökonomischen Effekte hin evaluiert werden. Unterstützt wird es außer vom Klinikträger von der Techniker Kasse. Weitere Kassen können sich beteiligen. (di)

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