Ärzte Zeitung, 16.03.2017
 

Bundesgesundheitsministerium

Gröhe-Haushalt soll 2018 nahezu stagnieren

BERLIN. Der Haushalt des Bundesgesundheitsministeriums soll 2018 um rund 15 Millionen auf 15,174 Milliarden Euro steigen – ein Zuwachs von 0,1 Prozent. Das sieht der vorläufige Haushaltsplan vor, den das Bundesfinanzministerium am Mittwoch vorgestellt hat. Insgesamt sieht der Bundeshaushalt für 2018 Ausgaben von 335,5 Milliarden Euro (plus 1,9 Prozent). Die zusätzlich zur Verfügung stehenden 6,5 Milliarden Euro fließen vor allem in die Verteidigung (plus 1,4 Milliarden Euro) und in das Arbeits- und Sozialressort (3,3 Milliarden Euro). Der Haushalt soll wiederum ohne Neuverschuldung auskommen. Ende Juni entscheidet das Bundeskabinett über den Entwurf. Details wird aber erst die neue Regierung festlegen. (fst)

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (18036)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Fettsäurehypothese bei MS erhält neue Nahrung

Ist eine ungesunde Ernährung einer der Gründe, weshalb manche Menschen an MS erkranken? Es mehren sich jedenfalls Hinweise für einen entscheidenden Einfluss auf die Darmflora. mehr »

Wie Grippeviren ihr Erbgut steuern

Forscher haben nachgewiesen, wie Gene von Influenza-A-Viren an- und abgeschaltet werden. Die Erkenntnisse sollen die Entwicklung neuer Therapien vorantreiben. mehr »

6000 Euro Strafe für Informationen über Abtreibung

Wegen unerlaubter Werbung für Schwangerschaftsabbrüche hat das Amtsgericht Gießen am Freitag eine ortsansässige Allgemeinärztin zu 6000 Euro Geldstrafe verurteilt. mehr »