Ärzte Zeitung online, 03.01.2018

Gesundheitsministerkonferenz 2018

NRW führt Fachministerrunde an

KÖLN. Nordrhein-Westfalen hat in diesem Jahr den Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) der Länder übernommen. Damit löst das Bundesland Bremen ab, das die GMK 2017 angeführt hatte. Schwerpunktthema beim Treffen der Gesundheitsminister, das am 20. und 21. Juni 2018 in Düsseldorf stattfindet, soll die Patientenorientierung sein. "Unsere Gesundheitsversorgung muss stärker als bisher die Patientinnen und Patienten und ihre individuellen Bedürfnisse in den Blick nehmen – ein entscheidendes, wenn nicht das Kriterium, um die Qualität der Versorgungsleistung zu verbessern", erklärte der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Zudem will sich das Bundesland für die Vernetzung und Zusammenarbeit aller Professionen im Gesundheitswesen einsetzen. "Wir brauchen in der Praxis mehr Ansätze integrierter Versorgung, eine aufsuchende und barrierefreie medizinische Infrastruktur sowie Gesundheitsleistungen, die viel stärker als bisher präventiv ausgerichtet sind", sagte Laumann. (frk)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Diabetikern wird der HbA1c-Wert nicht oft genug kontrolliert

Eigentlich sollten Ärzte mindestens zweimal im Jahr den HbA1c-Wert bei Typ-2-Diabetikern bestimmen. Bei jedem vierten Patienten messen sie ihn aber nur einmal oder gar nicht. mehr »

SPD will "Ende der Zwei-Klassen-Medizin"

14:10 Nach der knappen Abstimmung pro GroKo-Verhandlung geht es nun darum, die auf dem SPD-Parteitag angesprochenen "Nachbesserungen" in den Koalitionsvertrag reinzuverhandeln. KBV und Hartmannbund reagieren skeptisch. mehr »

Beunruhigend hohe Zahlen in der Altenpflege

Altenpflegekräfte fehlen fast doppelt so oft wegen psychischer Erkrankungen wie andere Beschäftigte, heißt es im länderübergreifenden Gesundheitsbericht für Berlin und Brandenburg. mehr »