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Ärztekammer Nordrhein

Henke im Amt als Präsident bestätigt

Rheinisches Ärzteparlament wählt Rudolf Henke und seinen Vize Bernd Zimmer für fünf weitere Jahre an die Kammerspitze.

Ilse SchlingensiepenVon Ilse Schlingensiepen Veröffentlicht:

DÜSSELDORF. In der Ärztekammer Nordrhein (ÄKNo) stehen die Zeichen auf Gemeinsamkeit. Die Kammerversammlung hat am Samstag in Düsseldorf den Präsidenten Rudolf Henke und den Vizepräsidenten Bernd Zimmer mit sehr großer Mehrheit in ihren Ämtern bestätigt. Die 16 Beisitzer wurden auf einen Rutsch in offener Abstimmung ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen in den Vorstand gewählt.

Zuvor hatten die Spitzen der drei Fraktionen der Kammerversammlung eine Absichtserklärung für die kommende Legislaturperiode unterzeichnet, in der sie sich zu „einer engen Zusammenarbeit in gegenseitigem Respekt und Transparenz“ verpflichten. Von den 121 Delegierten haben sich 57 der Fraktion Marburger Bund angeschlossen, 48 dem „Ärztebündnis“ und 16 „Vox Med“.

Teil der Konsensfindung im Vorfeld waren der Verzicht auf Gegenkandidaten zu Henke und Zimmer sowie die Einigung auf die Beisitzer. Bei der Wahl erhielt Henke, der seit 2011 an der Spitze der drittgrößten deutschen Ärztekammer steht, 94 Stimmen, fünf Delegierte votierten gegen ihn, zehn enthielten sich. Zimmer kam auf 100 Ja-Stimmen, bei vier Gegenstimmen und fünf Enthaltungen. Mit ihnen im Vorstand sitzen künftig Dr. Christa Bartels, Dr. Lydia Berendes, Dr. Arndt Berson, Professor Bernd Bertram, Dr. Sven Dreyer, Dr. Oliver Funken, Dr. Christiane Groß, Dr. Hansjörg Heep, Michael Krakau, Dr. Anja Mitrenga-Theusinger, Dr. Lothar Rütz, Dr. Stefan Schröter, Steffen Veen, Dr. Barbara vom Stein, Dr. Joachim Wichmann und Eleonore Zergiebel.

Die Kammer biete die einzigartige Chance, die unterschiedlichen Bedürfnisse und Sichtweisen zusammenzuführen und die Ärzteschaft insgesamt zu integrieren, sagte Henke. „Das ist unter den herausfordernden Rahmenbedingungen wichtiger denn je.“ Nach den Wahlen votierten die Delegierten einstimmig für eine Änderung der ÄKNo-Satzung. Sie sieht die Abschaffung der acht Bezirksstellen vor. Ihre bisherigen Aufgaben wie die Betreuung der MFA sollen von den Kreisstellen und der Hauptstelle übernommen werden. (iss)

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