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Bundesärztekammer

Schönheits-Op bei Jugendlichen ganz verbieten!

Veröffentlicht:

Berlin. Das von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geplante Werbeverbot für Schönheitsoperationen bei Jugendlichen begrüßt die Bundesärztekammer (BÄK) zwar, es geht ihr aber nicht weit genug.

„Ohne medizinischen Grund gehören Jugendliche nicht unters Messer. Das geplante Werbeverbot für Schönheitsoperationen ist deshalb richtig. Noch besser wäre es, solche Eingriffe bei Minderjährigen ganz zu verbieten“, sagte BÄK-Präsident Dr. Klaus Reinhardt.

„Wir müssen den Hype um den Schönheitskult in den Medien und in den Sozialen Netzwerken beenden und stattdessen das Selbstwertgefühl der jungen Menschen stärken“, so Reinhardt, der außerdem meint: Ärzte sollten auf solche unnötigen Eingriffe bei Minderjährigen verzichten. (ato)

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Kommentare
Dr. Viola Linke 22.10.201907:01 Uhr

Eine Frage der Definition....

...wo beginnt die Schönheits-OP?
Ich bin Jahrgang 61. In den 60ern, 70ern wurden z, Bsp. abstehende Ohren bei Kindern vor Schulbeginn korrigiert, um das Hänseln - so nannte man das Mobbing damals - von vornherein zu unterbinden. Dad kann ich auch heute noch nachvollziehen. - Oder eine auffällige Zahnfehlstellung, die die Kieferorthopäde korrigiert - ist das eine Schönheits-Op?
Natürlich kann man damit auch warten, „bis das Kind selber entscheiden kann“. Kann man, aber ich möchte es nicht gesetzlich verordnet MÜSSEN.

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