Ärzte Zeitung online, 28.11.2017

Innovationsfonds

"Cardiolotsen" begleiten Herzkranke

BERLIN. Gegen den Drehtüreffekt nach Klinikaufenthalten wegen Herzerkrankungen will die AOK Nordost mit dem kommunalen Berliner Klinikriesen Vivantes vorgehen. Die Partner entwickeln in Kooperation mit dem Berufsverband Deutscher Internisten und dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen ein Lotsenmodell. Geschulte "Cardiolotsen" sollen in einem Pilotprojekt zunächst Patienten mit einer Ischämischen Herzerkrankung oder mit Herzrhythmusstörungen während und nach Klinikaufenthalten begleiten. Das Projekt wird mit 4,66 Millionen Euro aus dem Innovationsfonds gefördert. (ami)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Zoster-Impfung für alle ab 60

Die Ständige Impfkommission hat ihre neuen Empfehlungen zu Impfungen gegen Gürtelrose, Pertussis und Grippe präzisiert. Bei der Zoster-Impfung müssen Ärzte etwas beachten. mehr »

Mit Polypille weniger Infarkte und Insulte

Die Polypille kann offenbar das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen mindern. In der bisher größten, randomisierten Studie senkte das Kombinationspräparat die Zahl der kardiovaskulären Ereignisse deutlich. mehr »

Die Krux mit dem Terminservice

Schnellere Haus- und Facharzttermine für Patienten – das war eines der Ziele des TSVG. Nun zeigt sich: Die Patientennachfrage läuft schleppend. Zum 1. September greifen jetzt Honoraranreize. mehr »