Ärzte Zeitung online, 14.08.2015

Durch Luftverschmutzung

Täglich Tausende Tote in China

PEKING. Die schlimme Luftverschmutzung in China kostet laut einer Studie jeden Tag 4000 Menschen das Leben.

17 Prozent aller Todesfälle in China seien auf hohe Schadstoffe in der Luft zurückzuführen, fand eine Freitag vorliegende neue Untersuchung der US-Forscher von Berkeley Earth heraus.

Herzinfarkte, Schlaganfälle und Asthma

38 Prozent des Milliardenvolkes atme im Durchschnitt - nach US-Standards - "ungesunde" Luft ein.

Der gefährlichste Schadstoff sei in China der Feinstaub mit einem Durchmesser von weniger als 2,5 Mikrometer, der tief in die Lunge eindringen und Herzinfarkte, Schlaganfälle, Lungenkrebs und Asthma auslösen kann.

Die Wissenschaftler analysierten Luftmessungen vom April bis August 2014. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich
[31.08.2015, 15:07:52]
Dr. Angela Sitter 
1 460 000 Tote pro Jahr wegen Luftverschmutzung?
kann man dazu eine eindeutige Quelle genannt bekommen? zum Beitrag »
[21.08.2015, 07:42:27]
Dr. Jürgen Boxberger 
Täglich 4000 Tote täglich wegen Luftverschmutzung in China
Das sind , wenn ich richtig gerechnet habe, gerade mal 0,0004% der Bevölkerung. Für die Regierung in China hat das wahrscheinlich weniger Bedeutung, wie wenn in Europa ein Fahrrad umfällt. zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wenn Kokain auf Brust und Herz schlägt

Down nach dem High: Ein junger Mann kommt mit Brustschmerzen in die Notaufnahme, er hat am Tag zuvor Kokain konsumiert. Die Diagnostik ergibt einen überraschenden Befund. mehr »

Fehlerquelle Entlassbriefe

Unbekannte Abkürzungen und Therapieempfehlungen, die nicht zum Befund passen: Eine Umfrage unter Hausärzten deckt Verbesserungspotenzial in Entlassbriefen auf. mehr »

Paracetamol bei Senioren wohl ganz sicher

Paracetamol ist "ein sicheres Schmerzmittel erster Wahl" bei älteren Patienten, so französische Forscher in der lange währenden Diskussion um das Schmerzmittel. Ausnahme: Senioren mit Diabetes. mehr »