Ärzte Zeitung online, 03.11.2017

Venezuela

Kliniken nur mangelhaft ausgestattet

CARACAS. Im Kampf gegen die höchste Inflationsrate der Welt will Venezuelas sozialistischer Präsident Nicolás Maduro nun erstmals Geldscheine im Nennwert von 100.000 Bolivar drucken lassen. Er stellte die neue Banknote am Mittwoch (Ortszeit) vor.

Im Zuge des monatelangen Machtkampfes und der Ausschaltung des von der Opposition dominierten Parlaments schritt die Geldentwertung zuletzt immer dramatischer voran. Die Lage ist auch für die Gesundheitsversorgung äußerst problematisch: So haben einige Krankenhäuser nur noch fünf Prozent des benötigten Materials, im einst reichsten Land Südamerikas nehmen Krankheiten und Hunger rasant zu.

Vor einem Jahr war der größte Schein in Venezuela noch der 100-Bolivar-Schein. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Zehn Regeln für die Rheuma-Therapie

In der medikamentösen Behandlung von älteren Rheuma-Patienten gilt es für Ärzte, einiges zu beachten. Rheumatologen haben zehn Empfehlungen verfasst. mehr »

Neun Millionen Klinik-Infektionen jährlich

Infektionen in Kliniken und Pflegeheimen sind in Europa ein großes Problem. Jährlich infizieren sich dort rund neun Millionen Bürger, berichtet die EU-Seuchenbehörde. Zwei Gründe sind dafür ausschlaggebend. mehr »

Medizin per Videos patientengerecht erklärt

Bei der Visite oder im Gespräch bemerkten die Mediziner Nicolas und Sebastian Kahl, dass Patienten nur wenig von den Ausführungen des Arztes verstanden haben. So entstand die Idee, Erklärvideos zu produzieren. mehr »