Ärzte Zeitung, 24.02.2014

Thüringen

Kammer will Tarifpluralität in Kliniken

JENA. Die Landesärztekammer Thüringen spricht sich für die Tarifpluralität an den Krankenhäusern aus. Es sei "hochproblematisch" nur noch einen Tarifvertrag pro Klinik zu akzeptieren, kritisierte die Kammer vor kurzem jüngste Bestrebungen der Großen Koalition in Berlin.

"Die Attraktivität der Arbeit in unseren Krankenhäusern hängt insbesondere für die jüngeren Kolleginnen und Kollegen davon ab, dass sie selbst bestimmen können, wer ihre Arbeitsbedingungen aushandelt", sagt Sebastian Roy, Vizepräsident der Landesärztekammer und Vorsitzender des Marburger Bunds in Thüringen.

Man dürfe nicht davon ausgehen, dass sich die Ärzte ihre im "zähen Kampf durchgesetzte Möglichkeit zur Mitgestaltung wieder nehmen lassen". Die Landesärztekammer befürchtet darüber hinaus auch, dass der Betriebsfrieden leide und einzelvertragliche Regelungen sogar noch stärker um sich greifen. (rbü)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchesters bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »