Marburger Bund

Streik am Hamburger Krankenhaus Tabea

Mit dem Klinikträger Artemed zieht sich die Tarifauseinandersetzung. Das Krankenhaus Tabea ist morgen nicht das einzige Haus, das betroffen ist.

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Hamburg. Ärztinnen und Ärzte am Hamburger Krankenhaus Tabea streiken am morgigen 9. April erneut für einen arztspezifischen Tarifvertrag. Sie planen einen Marsch durch Hamburg-Blankenese und erhoffen sich ein deutliches Signal an ihren Arbeitgeber.

Nach Angaben des Landesverbandes des Marburger Bundes stellen sich die Streikenden ab 12.30 Uhr vor dem Krankenhaus Tabea auf, beginnen ab 12.45 mit der Auftaktkundgebung und marschieren dann bis zum Eintreffen um 14 Uhr zur Abschlusskundgebung in der Kösterbergstraße durch den Hamburger Stadtteil.

Streiks auch an Freiburger Standorten

Die Tarifauseinandersetzung mit dem Krankenhausträger Artemed ist nicht neu. Vor einem Jahr haben mehrere MB-Landesverbände im Auftrag ihrer Mitglieder Einrichtungen der Klinikgruppe zu Verhandlungen über arztspezifische, tarifvertragliche Arbeitsbedingungen aufgefordert.

„Mit Verweis auf die Anwendung kirchlicher Geschäftsbedingungen hat der Konzern dem Marburger Bund jedoch eine Absage erteilt und baut weiter darauf, Arbeitsbedingungen der Ärzteschaft einseitig und ohne Mitwirkung der Beschäftigten festzulegen. Dagegen wehren sich die betroffenen Ärztinnen und Ärzte", teilte der MB-Landesverband mit. Außer in Hamburg beteiligen sich laut MB auch Ärztinnen und Ärzte im St. Josefskrankenhaus Freiburg und im Loretto-Krankenhaus Freiburg an dem Streik. (di)

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