Ärzte Zeitung, 04.08.2014

Uniklinik Mainz

Tarifvertrag mit neuen Stellen und Gehaltsplus

MAINZ. Eine Gehaltserhöhung in zwei Schritten sowie die Schaffung eines Pools mit 25 zusätzlichen Beschäftigten für den Pflegedienst sieht der neue Haustarifvertrag an der Uniklinik Mainz vor.

Die nichtärztlichen Beschäftigten erhalten rückwirkend zum 1. Juli dieses Jahres 50 Euro mehr Gehalt und ab dem 1. Oktober weitere 40 Euro. Die Gehälter der Auszubildenden steigen rückwirkend zum 1. Juli um 60 Euro.

Bereits zu Beginn des nächsten Jahres soll der Tarifvertrag erneut verhandelt werden. Verdi-Verhandlungsführer Frank Hutmacher zeigte sich besonders zufrieden, dass 25 Mitarbeiter für den Pflegedienst eingestellt werden sollen.

"Die Tarifparteien haben bewiesen, dass sie mehr können, als nur eine Verbesserung der Entgeltsituation der Beschäftigten herbeizuführen", kommentierte er den Tarifabschluss.

Erst kürzlich ist in einen Tarifvertrag an der Charité aufgenommen worden, dass bis zum Jahresende 80 zusätzliche Stellen geschaffen werden sollen. Die Uniklinik Mainz hat das vergangene Jahr mit einem Minus von 12,6 Millionen Euro abgeschlossen. (chb).

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wie Seelenklempner Stress bewältigen

Einen Sonntagsblues kennen sie nicht, denn montags ist Chorprobe: In Berlin singen Psychiater, Psychologen und Neurologen seit Jahren gemeinsam in einem außergewöhnlichen Chor. mehr »

Anti-Aging klappt – mit dem richtigen Sport

Wer sein Leben mit Hilfe von Sport verlängern will, sollte auf Sport setzen – und dabei vor allem auf eine Trainingsform, wie eine saarländische Studie jetzt nahelegt. mehr »

Cannabis ist weiter meistkonsumierte Droge

Sowohl bei Jugendlichen als auch bei Erwachsenen nimmt Cannabis unter den illegalen Drogen weiterhin die prominenteste Rolle ein. Das geht aus dem DBDD-Jahresbericht hervor. mehr »