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Brandenburg

E-Karte für Geflüchtete hat sich auch bei Ärzten bewährt

Ministerium und Kommunen ziehen ein positives Fazit nach der Einführung der Gesundheitskarte.

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POTSDAM. Einfacher und weniger bürokratisch – nach den ersten Erfahrungen profitieren nicht nur die geflüchteten Menschen von der elektronischen Gesundheitskarte, sondern auch niedergelassene Ärzte.

Auf einer gemeinsamen Veranstaltung mit Landesgesundheitsministerin Diana Golze (Die Linke) wies der KV-Vorsitzende Peter Noack auf die Vorteile hin, die sich für die behandelnden Praxen mit der Gesundheitskarte ergeben.

Vor allem der Wegfall der einzelfallbezogenen Papierabrechnung mit dem Sozialamt sorge für Erleichterungen. Der bürokratische Aufwand für Ärzte und die Verwaltungen verringere sich. Von Entlastungen berichtete auch die Erste Beigeordnete des Landkreises Teltow-Fläming, Kirsten Gurske (Die Linke).

Den Patienten blieben oft lange Wege ins Sozialamt erspart, wo sie sich bis zur Einführung der Gesundheitskarte einen Behandlungsschein abholen mussten. Für Sozial- und Gesundheitsamt sei der Verwaltungsaufwand gesunken.

Der Einsatz der Gesundheitskarte habe sich bewährt, sagte Gesundheitsministerin Golze. In den betroffenen Regionen habe die "umständliche Zettelwirtschaft" ein Ende. Sie zeigte sich optimistisch, dass weitere Landkreise "sich den überzeugenden Argumenten nicht mehr verschließen" und die elektronische Gesundheitskarte ebenfalls einführen.

Zum 1. Juli 2016 kamen in Brandenburg die Chipkarten erstmals um Einsatz. Sukzessive haben 13 Landkreise und kreisfreie Städte (von 18) in Brandenburg die Karte eingeführt. Der Start war in einigen Kommunen mit Skepsis betrachtet worden, weil sie fürchteten, auf Kosten sitzenzubleiben. (juk)

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