Ärzte Zeitung online, 07.01.2019

Hamburg

Übersetzer für Ärzte erhalten Förderung

HAMBURG. Der Sprachmittlerpool, auf den Hamburger Ärzte und Psychotherapeuten bei der Behandlung von geflüchteten Menschen zurückgreifen können, wird von der Hamburgischen Bürgerschaft für weitere eineinhalb Jahre finanziell unterstützt. Ärzte- und die Psychotherapeutenkammer in der Hansestadt begrüßten die Unterstützung.

Träger des Sprachmittlerpools ist der gemeinnützige Verein Segemi. Dessen Vorsitzender Mike Mösko hofft, dass Ärzte und Psychotherapeuten das Angebot der sprachlichen Verständigung in zum Teil sehr seltenen Sprachen wie Tigrinya künftig verstärkt nutzen.

Er räumte aber ein: „Angesichts einer leistungsorientierteren Versorgung und Vergütung erscheint die Arbeit mit Sprachmittlern als wenig attraktiv.“ (di)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Die häufigsten Fehler bei der Opioid-Therapie

Nehmen Patienten Opioide ein, müssen sie einiges beachten. Manches Missverständnis und mancher Einnahmefehler können Ärzte mit zwei Sätzen der Erklärung ausräumen. mehr »

Spahn im Dialog mit den Ärzten

Seit Monaten wird heiß ums Terminservice- und Versorgungsgesetz diskutiert. Heute stellte sich Jens Spahn direkt den Fragen der Ärzteschaft zu TSVG, Sprechstunden und Co. Das Wichtigste der Veranstaltung in 13 Tweets. mehr »

DEGAM fürchtet Rolle rückwärts

Es hakt bei der Umsetzung des Masterplans. Die Fachgesellschaft DEGAM will verhindern, dass zentrale Reformziele verwässert werden. mehr »