Kongress, 29.05.2009

Osteopathie: Ohne Evidenz fließt kein Geld

Osteopathie: Ohne Evidenz fließt kein Geld

Die Werkzeuge des Osteopathen sind die Hände. Mit ihnen spürt er Blockaden und Verspannungen im Körper auf und löst diese durch Lockerungsgriffe beziehungsweise leichten Druck auf die schmerzhaften Stellen. Helfen können Osteopathen vor allem Menschen, die von Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, Muskel- und Gelenkschmerzen geplagt werden.

In Deutschland werden osteopathische Ausbildungen seit etwa 15 Jahren unterrichtet. Da es aber bis heute keine bundesweite Regelung für die Aus- und Weiterbildung gibt, bleibt die Frage offen: Was darf der Patient von einer osteopathischen Leistung erwarten? Seriöse Behandlung oder Etikettenschwindel?

Für die Krankenkassen sind klinische Studien von Nöten, die die Effektivität dieser Behandlungsform belegen. Denn ohne Evidenz fließt kein Geld. Gibt es bereits klinische Studien, die den Anforderungen genügen, oder wird mittlerweile Forschung betrieben? Kann man der Forderung nach placebokontrollierten Studien im Bereich einer manuellen Behandlung folgen? Und schließlich: Kann die Osteopathie dazu beitragen, Kosten im Gesundheitswesen zu senken?

Workshop: Osteopathie und evidenzbasierte Medizin - Die Entwicklung der Osteopathie
29. Mai, 10.00 - 10.45 Uhr, Raum 25/25a

Aktuelle Berichte vom Hauptstadtkongress:
Zur Sonderseite Hauptstadtkongress

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Bundestag will zweite Runde für TSVG

Die erste Anhörungsrunde zum Termineservicegesetz verlief erwartungsgemäß kontrovers. Der Gesundheitsausschuss hat für den 13. Februar eine weitere Anhörung angesetzt. mehr »

Paul Ehrlich-Preis für Forschung zu Proteinfaltung

Für ihre Forschung zu Chaperonen erhalten Franz-Ulrich Hartl und Arthur L. Horwich den Paul Ehrlich-Preis 2019. Ihre Erkenntnisse könnten für neue Therapien bei neurodegenerativen Erkrankungen eingesetzt werden. mehr »

Ärzte sehr enttäuscht über Brexit-Votum

Das britische Parlament hat das von Premierministerin May ausgehandelte Brexit-Abkommen mit der EU abgeschmettert. Ärzte und Pharmabranche zeigen sich enttäuscht – und fordern endlich Klarheit. mehr »