Krankenkassen

Osteopathie: Ohne Evidenz fließt kein Geld

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Die Werkzeuge des Osteopathen sind die Hände. Mit ihnen spürt er Blockaden und Verspannungen im Körper auf und löst diese durch Lockerungsgriffe beziehungsweise leichten Druck auf die schmerzhaften Stellen. Helfen können Osteopathen vor allem Menschen, die von Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, Muskel- und Gelenkschmerzen geplagt werden.

In Deutschland werden osteopathische Ausbildungen seit etwa 15 Jahren unterrichtet. Da es aber bis heute keine bundesweite Regelung für die Aus- und Weiterbildung gibt, bleibt die Frage offen: Was darf der Patient von einer osteopathischen Leistung erwarten? Seriöse Behandlung oder Etikettenschwindel?

Für die Krankenkassen sind klinische Studien von Nöten, die die Effektivität dieser Behandlungsform belegen. Denn ohne Evidenz fließt kein Geld. Gibt es bereits klinische Studien, die den Anforderungen genügen, oder wird mittlerweile Forschung betrieben? Kann man der Forderung nach placebokontrollierten Studien im Bereich einer manuellen Behandlung folgen? Und schließlich: Kann die Osteopathie dazu beitragen, Kosten im Gesundheitswesen zu senken?

Workshop: Osteopathie und evidenzbasierte Medizin - Die Entwicklung der Osteopathie 29. Mai, 10.00 - 10.45 Uhr, Raum 25/25a

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