Ärzte Zeitung, 21.07.2009

Kassen mit einer Milliarde Euro im Plus

WIESBADEN/BERLIN (ble/dpa). Die Einnahmen der gesetzlichen Krankenversicherung sind in den ersten drei Monaten 2009 um rund zwölf Prozent auf 42,7 Milliarden Euro gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit.

Der Zuwachs der GKV-Ausgaben fiel mit 6,3 Prozent auf 41,7 Milliarden Euro dagegen deutlich geringer aus. In der Folge konnten die Kassen einen Finanzierungsüberschuss von 1,1 Milliarden Euro erzielen. Im Vorjahreszeitraum war ein Defizit in gleicher Höhe zu verzeichnen.

Dennoch bereiten die Kassen ihre Mitglieder für das kommende Jahr auf Zusatzbeiträge zum GKV-Beitrag vor. "Da sich die Situation am Arbeitsmarkt im kommenden Jahr deutlich zuspitzt, könnte das System schon 2010 mit bis zu elf Milliarden Euro unterfinanziert sein", sagte der Chef der DAK, Herbert Rebscher, der "Rheinischen Post".

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