Ärzte Zeitung, 21.07.2009

Kassen mit einer Milliarde Euro im Plus

WIESBADEN/BERLIN (ble/dpa). Die Einnahmen der gesetzlichen Krankenversicherung sind in den ersten drei Monaten 2009 um rund zwölf Prozent auf 42,7 Milliarden Euro gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit.

Der Zuwachs der GKV-Ausgaben fiel mit 6,3 Prozent auf 41,7 Milliarden Euro dagegen deutlich geringer aus. In der Folge konnten die Kassen einen Finanzierungsüberschuss von 1,1 Milliarden Euro erzielen. Im Vorjahreszeitraum war ein Defizit in gleicher Höhe zu verzeichnen.

Dennoch bereiten die Kassen ihre Mitglieder für das kommende Jahr auf Zusatzbeiträge zum GKV-Beitrag vor. "Da sich die Situation am Arbeitsmarkt im kommenden Jahr deutlich zuspitzt, könnte das System schon 2010 mit bis zu elf Milliarden Euro unterfinanziert sein", sagte der Chef der DAK, Herbert Rebscher, der "Rheinischen Post".

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (17948)
Organisationen
DAK (1644)
Personen
Herbert Rebscher (239)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Jede achte Frau braucht nach der Geburt Antidepressiva

Etwa elf Prozent aller Frauen leiden im ersten Jahr nach der Geburt an Depressionen. Unter jungen Frauen im Alter von 15 bis 19 Jahren ist der Anteil fast doppelt so hoch. mehr »

Die Malaria-Gefahr wächst

Weltweit steigen Erkrankungszahlen an Malaria seit zwei Jahren wieder. Es trifft nicht nur Kinder in Entwicklungsländern, sondern auch Reisende aus Deutschland. mehr »

„Mütter sind die zentralen Ansprechpartner“

In dieser Woche werben Urologen für die HPV-Impfung. Vor allem bei Jungen besteht Nachholbedarf. Wie sie für eine Impfung gewonnen werden sollen, erklärt der Vorsitzende des Berufsverbandes Dr. Axel Schroeder. mehr »