Ärzte Zeitung, 20.10.2011

Regionale Verteilung im Fonds wird untersucht

STUTTGART/MÜNCHEN (fst). Bayern und Baden-Württemberg wollen ein gemeinsames Gutachten in Auftrag geben, wie der Gesundheitsfonds regional ausgestaltet werden kann.

Das haben die Landesgesundheitsminister Markus Söder (CSU) und Katrin Altpeter (SPD) am Donnerstag angekündigt.

Zur Begründung hieß es, der "zentralistische Gesundheitsfonds" belaste Bayern und Baden-Württemberg "überproportional hoch".

Das Gutachten solle Grundlage "für einen neuen, gerechteren Gesundheits-Länderfinanzausgleich schaffen", betonten beide Minister. Mehr Beitragsgeld als bisher müsse im Süden Deutschlands bleiben, hieß es.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Appell zur rationalen Antibiotika-Gabe

Anlässlich des 11. Europäischen Antibiotika-Tages rufen KBV und vdek zum rationalen Einsatz von Antibiotika bei Erkältungen und Grippe auf. mehr »