Ärzte Zeitung, 16.01.2012

Kassen sollen für Explantationen zahlen

DÜSSELDORF (dpa). Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen sieht die Krankenkassen in der Pflicht, die Kosten für die Entfernung minderwertiger PIP-Brustimplantate zu übernehmen.

"Die Betroffenen sind bereits genug geschädigt", sagte der Chef der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Klaus Müller, am Montag in Düsseldorf.

Die Entfernung sei medizinisch angeraten und es gebe neben dem kriminellen Verhalten des französischen Herstellers auch Prüf- und Informationsdefizite der Gesundheitsbehörden. Den Frauen sei deshalb eine Kostenbeteiligung nicht zuzumuten.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (17922)
Personen
Klaus Müller (21)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

In Westeuropa sterben Deutsche am frühesten

Deutschland hat unter 22 westeuropäischen Ländern die niedrigste Lebenserwartung. Im weltweiten Vergleich gibt es noch immer drastische Unterschiede - von bis zu 40 Jahren. mehr »

Gemeinsam gegen Antibiotika-Resistenzen

Die Weltantibiotikawoche ist angelaufen: Während die WHO für mehr Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Medizin wirbt, versucht ein Projekt von Ärzten und Kassen die Bürger für Resistenzen zu sensibilisieren. mehr »

Herzschutz-Effekt durch Fischöl-Kapseln

Die Supplementierung von Omega-3-Fettsäuren mittels spezieller Fischöl-Kapseln hat in der beim AHA-Kongress präsentierten REDUCE IT-Studie eine erstaunliche Wirkung entfaltet. Zu einem anderen Ergebnis kommt die Studie VITAL. mehr »