Ärzte Zeitung, 06.05.2016

TK-Umfrage

Wie zufrieden sind Patienten mit der Terminvergabe?

BERLIN. Knapp zwei von drei Patienten in Deutschland sind einer aktuellen Forsa-Umfrage zufolge zufrieden mit der Dauer bis zu einem vereinbarten Arzttermin. Im Vergleich zu einer früheren Umfrage vor Einführung der Terminservicestellen durch die KVen hat sich nichts geändert.

61 Prozent sind mit der Terminvergabe in Arztpraxen vollkommen oder sehr zufrieden, elf Prozent der Befragten hingegen unglücklich mit der Wartezeit, wie die Umfrage ergab, deren Ergebnisse der Deutschen Presse-Agentur vorlagen.

Jüngere sind unzufriedener

In Auftrag gegeben hatte die Umfrage die Techniker Krankenkasse (TK). Insbesondere jüngeren Menschen geht es demnach nicht schnell genug: Bei den unter 30-Jährigen sind 22 Prozent nicht zufrieden.

TK-Chef Jens Baas sagte: "Für den Einzelnen hat sich in puncto Wartezeiten offenbar spürbar nicht viel verbessert." Eine Befragung zwei Jahre zuvor habe fast deckungsgleiche Ergebnisse ergeben.

Mit der letzten Terminvergabe beim Hausarzt sind der aktuellen Erhebung zufolge 64 Prozent vollkommen oder sehr zufrieden. Mit der Wartezeit auf den letzten Termin beim Facharzt waren hingegen nur 55 Prozent der Befragten rundum zufrieden. (dpa)

Lesen Sie dazu auch:
KVen haben geliefert: Terminvergabe läuft gut an

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

30 Minuten Bewegung am Tag verhindern jeden 12. Todesfall

Bewegung verlängert das Leben, das bestätigt die bisher größte Studie zum Thema. Und: Bewegung im Alltag reicht dazu schon aus, es muss kein anstrengender Sport sein. mehr »

Welche Gesundheitspolitiker bleiben im Bundestag?

So sehr sich der Bundestag verändert - viele aus der Gesundheitspolitik vertraute Gesichter werden vermutlich wieder im Gesundheitsausschuss arbeiten. Eine Auswahl. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »