TK-Umfrage

Wie zufrieden sind Patienten mit der Terminvergabe?

Veröffentlicht:

BERLIN. Knapp zwei von drei Patienten in Deutschland sind einer aktuellen Forsa-Umfrage zufolge zufrieden mit der Dauer bis zu einem vereinbarten Arzttermin. Im Vergleich zu einer früheren Umfrage vor Einführung der Terminservicestellen durch die KVen hat sich nichts geändert.

61 Prozent sind mit der Terminvergabe in Arztpraxen vollkommen oder sehr zufrieden, elf Prozent der Befragten hingegen unglücklich mit der Wartezeit, wie die Umfrage ergab, deren Ergebnisse der Deutschen Presse-Agentur vorlagen.

Jüngere sind unzufriedener

In Auftrag gegeben hatte die Umfrage die Techniker Krankenkasse (TK). Insbesondere jüngeren Menschen geht es demnach nicht schnell genug: Bei den unter 30-Jährigen sind 22 Prozent nicht zufrieden.

TK-Chef Jens Baas sagte: "Für den Einzelnen hat sich in puncto Wartezeiten offenbar spürbar nicht viel verbessert." Eine Befragung zwei Jahre zuvor habe fast deckungsgleiche Ergebnisse ergeben.

Mit der letzten Terminvergabe beim Hausarzt sind der aktuellen Erhebung zufolge 64 Prozent vollkommen oder sehr zufrieden. Mit der Wartezeit auf den letzten Termin beim Facharzt waren hingegen nur 55 Prozent der Befragten rundum zufrieden. (dpa)

Lesen Sie dazu auch: KVen haben geliefert: Terminvergabe läuft gut an

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

© KVNO

Schnell und sicher

Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

Anzeige | Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)

Übersicht

Eine Agenda für Seltene Erkrankungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa)
Shared Decision Making ist gerade bei der Diagnostik und Therapie seltener Erkrankungen ein wichtiges Versorgungsprinzip. (Symbolbild mit Fotomodellen)

© Pixel-Shot / stock.adobe.com

Seltene Erkrankungen

Was auch Patienten tun können

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

DEGAM-Leitlinie

So sollten Sie bei Schilddrüsenknoten vorgehen

„Demenz-Uhr“ erstellt

Bluttest könnte Alzheimerbeginn vorhersagen

Hilfe für Patienten und Angehörige

Palliativmedizin: Vier Tipps aus dem Versorgungsalltag

Lesetipps
Ein Arzt füllt einen internationalen Impfpass aus.

© Alexander Raths / stock.adobe.com

Herzinfarkt-Prävention

Diabetes: Grippeimpfung schützt das Herz!

Maske

© Porträt: BVKJ | Spritze: Fiedels / stock.adobe.com

Sie fragen – Experten antworten

Mutter mit MS: Kind gegen MMR impfen?