Ärzte Zeitung, 15.07.2016

GKV-Prognose Bis 2019

Zusatzbeiträge steigen auf 1,8 Prozent

BERLIN/NAUEN. Die Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung werden im kommenden Jahr um voraussichtlich 0,2 bis 0,3 Prozentpunkte steigen. Das hat die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands Dr. Doris Pfeiffer am Donnerstag im brandenburgschen Nauen angekündigt. Bis 2019 prognostizierte Pfeiffer einen Anstieg der Zusatzbeiträge auf dann durchschnittlich 1,8 Prozent. Derzeit liegt dieser Wert bei knapp 1,1 Prozent.

Pfeiffer forderte den Bund auf, die Gesundheitsversorgung von Hartz IV-Empfängern kostendeckend auszugleichen. Derzeit klaffe in dieser Position eine Deckungslücke von wenigstens 2,3 Milliarden Euro. Spekulationen, dafür sei die Versorgung von Flüchtlingen ursächlich, wies Pfeiffer zurück. (af)

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16819)
Personen
Doris Pfeiffer (296)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »

Stotter-Therapie im virtuellen Raum

Geschätzt über 800.000 Bundesbürger stottern. Viele von ihnen ziehen sich komplett zurück, weil sie Ablehnung fürchten. Ein Ausweg: Therapie-Methoden, bei denen man zunächst zu Hause sprechen übt – online. mehr »