Ärzte Zeitung, 24.10.2016

Weiterbildungsassistenten

Förderprogramm der KVNo

KÖLN. In der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNo) werden in diesem Jahr 116 Stellen von Weiterbildungsassistenten in Facharztpraxen finanziell gefördert. Nach Angaben der KVNo können Ärzte aus vier Gruppen die Förderung beantragen: Neurologen, Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie, Augenärzte und Pädiater.

Von den bundesweit 1000 Förderstellen der fachärztlichen Grundversorgung entfallen rein rechnerisch 116,6 auf Nordrhein. Davon gehen je 35,5 an Neurologen und Psychiater/ärztliche Psychotherapeuten, 30,3 an Augenärzte und 15,1 an Pädiater. "Schöpft eine dieser Gruppen ihr Kontingent nicht aus, kann dies auf eine oder mehrere der anderen Gruppen übertragen werden", teilt die KVNo mit.

Die Ärzte, die die Weiterbildungs-Assistenten beschäftigen, erhalten 4800 Euro pro Monat. Die Mittel werden jeweils zur Hälfte von der KV Nordrhein und den Krankenkassen getragen. "Für das Jahr 2017 wird die Zahl der Förderstellen neu berechnet", kündigt die KVNo an. (iss)

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (17885)
Organisationen
KV Nordrhein (1120)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

"Natürliche Cholesterinsenker" bei Statin-Intoleranz?

Nahrungsergänzungsmittel als "natürliche Cholesterinsenker" sind umstritten. Bei Patienten mit Statinunverträglichkeit können sie aber hilfreich sein. Was empfehlen Experten? mehr »

Bei der Digitalisierung viel Luft nach oben

Die KBV hat nachgefragt, was sich in Sachen Digitalisierung in den Arztpraxen schon getan hat. Fazit: Manches ist schon umgesetzt. Wo sind noch ungenutzte Chancen? mehr »

Forscher entdecken Mikroplastik in menschlichen Stuhlproben

12.43Eine Pilotstudie hat winzige Plastikpartikel in menschlichen Stuhlproben gefunden – weltweit. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat unterdessen eine erste Stellungnahme abgegeben. mehr »