Ärzte Zeitung online, 27.02.2019

Gesundheitsprojekt

Arbeitsämter und Kassen bauen Kooperation aus

MAINZ. Die Bundesagentur für Arbeit und die gesetzlichen Krankenkassen wollen ein gemeinsames bundesweites Projekt zur Förderung der Gesundheit von Langzeitarbeitslosen kräftig ausbauen. Bis zum ersten Quartal 2020 sollen insgesamt 104 Standorte zu den bereits 129 existierenden hinzukommen.

An den Standorten werden ganz unterschiedliche Arten von Kursen angeboten, so der GKV-Spitzenverband. Zum Angebot gehören zum Beispiel Ernährungskurse, Rückenschulen, Kurse für Zeitmanagement oder zum Umgang mit Stress.

Bislang läuft das Projekt „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt“ deutschlandweit an 129 Standorten in allen 16 Bundesländern. Beteiligt sind daran außerdem der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städtetag.

Auch dank des Projektes seien die Arbeitsagenturen auf einem guten Weg, zu einem „Kümmerer“ zu werden, sagte Bundesagentur-Chef Detlef Scheele. Gesundheitliche Probleme seien häufig eine Hürde für die erfolgreiche Integration von Menschen in Arbeit. Gleichzeitig könne Arbeitslosigkeit selbst zu einer gesundheitlichen Belastung werden. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Antidiabetikum entpuppt sich als Herzinsuffizienz-Therapeutikum

Der SGLT2-Hemmer Dapagliflozin hat sich in der großen DAPA-HF-Studie bei Diabetikern und Nicht-Diabetikern mit chronischer Herzinsuffizienz als wirksam erweisen. mehr »

Ärzte halten sich mit Antibiotika zurück

Die Verordnung von Antibiotika ist in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen – vor allem bei Kindern und Säuglingen. An einer anderen Stelle hapert es jedoch. mehr »

Vom Trend, den Mutterkuchen zu essen

Dem Plazentaverzehr werden viele positive Effekte zugeschrieben. Was da dran ist, nehmen Forscher aus Jena unter die Lupe. mehr »