Ärzte Zeitung online, 08.02.2018

Westfalen-Lippe

Neue HNO-Praxis für fachärztlichen Notdienst in Bochum

KÖLN. In Westfalen-Lippe hat die erste fachärztliche Notfalldienstpraxis den Betrieb aufgenommen. Im Raum Bochum können Patienten mit Hals-Nasen-Ohren-Beschwerden außerhalb der regulären Praxisöffnungszeiten jetzt die HNO-Notfalldienstpraxis aufsuchen. Sie ist in der Ambulanz der HNO-Universitätsklinik im St. Elisabeth-Hospital Bochum untergebracht.

 "Dadurch ist gewährleistet, dass schwerwiegende Notfälle, die wohlmöglich eine Operation erfordern, direkt in der HNO-Hochschulambulanz behandelt werden können", teilte die KV Westfalen-Lippe mit.

Bislang gab es in der KV solche zentralenAnlaufstellen nur in der Allgemeinmedizin und der Pädiatrie. Die KV setzt dabei schon länger auf die Kooperation mit Kliniken. Von den 63 allgemeinärztlichen Notfalldienstpraxen sind 58 an oder im Krankenhaus, 13 von ihnen arbeiten als Portalpraxen. Auch sieben der 25 kinderärztlichen Notfalldienstpraxen sind Portalpraxen.(iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »