Ärzte Zeitung online, 28.01.2019

Berlin

Kliniken und KV werben für die 116117

BERLIN. In Berlin startet eine Plakatkampagne, um die Nummer 116117 des Bereitschaftsdienstes zu erhöhen. KV Berlin und Berliner Krankenhausgesellschaft (BKG) wollen damit mehr Transparenz über die Struktur der Notfallversorgung in der Stadt schaffen.

„Wir möchten mit unserem gemeinsamen Plakat die Patienten, die sich unsicher sind, welchen Versorgungsweg sie wählen sollen, sensibilisieren, die 116117 anzurufen“, so der stellvertretende KV-Vorsitzende Dr. Burkhard Ruppert.

Über die 116117 erreichen Patienten die Leitstelle des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes bei der KV Berlin. Sie ist rund um die Uhr besetzt und weiß, welche (Notdienst-)Praxen geöffnet haben. Außerdem können die Anrufer direkt mit Beratungsärzten sprechen. Dieser Service hat sich an den Feiertagen im Dezember 2018 bereits bewährt.

Kliniken und KV werben für die 116.117

„Die Leitstelle des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes gewinnt immer mehr an Akzeptanz. Trotzdem müssen wir unsere Bemühungen fortsetzen, den Patienten zu vermitteln, welcher Weg in die Notfallversorgung der richtige ist“, so Ruppert weiter. Das gemeinsame Plakat sei ein weiterer wichtiger Baustein bei der Verbesserung der Notfallversorgung.

Das Plakat empfiehlt die 116117 allen Patienten, die nicht genau wissen, ob der Weg in eine Arztpraxis, KV-Notdienstpraxis, Notaufnahme oder ein Hausbesuch angezeigt ist. „Bei dieser Entscheidung hilft die 116117, auf die wir hinweisen. Sie kann dazu beitragen, die Rettungsstellen zu entlasten und Wartezeiten zu verringern“, meint die BKG-Vorsitzende Brit Ismer.

Die Plakate sollen in den Rettungsstellen der Berliner Krankenhäuser hängen. Das erste wurde am Freitag im Sankt Hedwig Klinikum in Mitte aufgehängt. (ami)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Neu aufgetretene Migräne bei Älteren ist ein Warnsignal!

Patienten, die erst nach dem 50. Lebensjahr eine Migräne mit Aura entwickeln, haben offenbar ein signifikant erhöhtes Schlaganfallrisiko. Ursache könnten (Mikro-)Embolien sein. mehr »

Diabetes geht auch auf die Knochen

Auch wenn Diabetiker häufig Probleme mit Knochen und Gelenken haben, besteht meist kein kausaler Zusammenhang. Doch es gibt seltene ossäre Erkrankungen, die durch die Stoffwechselerkrankung verursacht werden. mehr »

Weniger Kostenrisiko für zu Pflegende

Über den Bundesrat soll ein Paradigmenwechsel in der Finanzierung der Pflegeversicherung herbeigeführt werden. Ziel: Kostenrisiken von Pflegebedürftigen entschärfen. mehr »