Ärzte Zeitung, 02.03.2015

Schleswig-Holstein

Vergangenheit der Heime wird aufgearbeitet

KIEL. Schleswig-Holstein will die Heimgeschichte der Behindertenhilfe und stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie zwischen 1949 und 1975 aufarbeiten und ruft Betroffene auf, sich zu beteiligen.

Sozialministerin Kristin Alheit (SPD) bat Ehemalige und Beteiligte, sich dazu an die frühere Landespastorin Petra Thobaben zu wenden.

Die Vorsitzende der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein (KGSH) hat bereits Kontakte zu Institutionen geknüpft und erste Gespräche geführt.

Sie hofft auf die Mitwirkung der Einrichtungen, auch bei inzwischen geänderter Trägerschaft. In Medien war zuvor von Misshandlungen Betroffener in einzelnen Einrichtungen berichtet worden. Viele Patientenakten existieren nicht mehr. (di)

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