Ärzte Zeitung, 02.03.2015

Schleswig-Holstein

Vergangenheit der Heime wird aufgearbeitet

KIEL. Schleswig-Holstein will die Heimgeschichte der Behindertenhilfe und stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie zwischen 1949 und 1975 aufarbeiten und ruft Betroffene auf, sich zu beteiligen.

Sozialministerin Kristin Alheit (SPD) bat Ehemalige und Beteiligte, sich dazu an die frühere Landespastorin Petra Thobaben zu wenden.

Die Vorsitzende der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein (KGSH) hat bereits Kontakte zu Institutionen geknüpft und erste Gespräche geführt.

Sie hofft auf die Mitwirkung der Einrichtungen, auch bei inzwischen geänderter Trägerschaft. In Medien war zuvor von Misshandlungen Betroffener in einzelnen Einrichtungen berichtet worden. Viele Patientenakten existieren nicht mehr. (di)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Neuropathie-Test 2.0 – Handy-Vibration ersetzt Stimmgabel

Es genügt ein Handy mit Vibrationsfunktion: An den Fuß eines Diabetespatienten gehalten, zeigt es Forschern zuverlässig an, ob dieser an einer peripheren Neuropathie leidet. mehr »

Pflegerat fordert 50.000 Stellen für die Krankenhäuser

Was hat die Pflegepolitik bewirkt? Die Meinungen sind gespalten: Gesundheitsminister Gröhe lobt die Erfolge der Koalition in der Pflegepolitik. Der Pflegerat hält dagegen. mehr »

Bluttest erkennt acht Krebsformen gleichzeitig

Ein universeller Bluttest auf Krebs zur Früherkennung: Dieser Vision sind US-Forscher jetzt einen Schritt nähergekommen. mehr »